...entwickelt durch Hans Coray, Hans Fischli und die Blattmann Metallwarenfabrik


Die Geburtsstunde des Landistuhls ist im Jahr 1938. Über seine Entstehung, sein Leben und jenes seiner Erschaffer wurde seither mannigfach berichtet und spekuliert.

Diese Seiten wagen den Versuch, das Wesen des Landistuhls umfassend und objektiv darzustellen, nicht nur als Designobjekt, sondern auch aus einer sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Perspektive.


                                 



Aus kulturhistorischer Sicht wird ein Designobjekt gern einem Urheber zugeschrieben. Wenn der Landi-Stuhl ein Designobjekt sein soll, ist Hans Coray naheliegenderweise der Urheber. Dies dann allerdings ohne Berücksichtigung der  Entstehungsgeschichte im Umfeld der Landi.

Aus einer sozial- & wirtschaftsgeschichtlichen Sicht rücken Entstehung, Nutzen und Wirkung in den Vordergrund. Es handelt sich dann um ein von Hans Coray entworfenes Produkt, das die Blattmann Metallwarenfabrik im Auftrag der Landesausstellung mit Hans Fischli weiterentwickelte und herstellte.

Fischli begleitet die Entwicklung mit viel Engagement mit P. & W. Blattmann, sodass der Stuhl schliesslich im Sinne Corays und mit den nötigen technischen Errungenschaften produziert werden kann.

 

Der Landi-Stuhl ist ein Gemeinschaftswerk von Coray, der Entwerfer, Fischli der Gestalter und Blattmann, die Macher.